
Ich arbeite schon länger mit der Einnahme von Vitalstoffen und habe am eigenen Leibe die gesundheitsfördernde und krankheitsvorbeugende Wirkung gespürt.
In dem Wort "Vitalstoffe" steckt das lateinische Wort "Vita", auf Deutsch: das Leben. Wir können daher den Begriff "Vitalstoffe" übersetzen mit: Stoffe für das Leben bzw. Stoffe zum Leben - Stoffe, auf deren regelmäßige und ausreichende Zufuhr unser Körper angewiesen ist. Dazu zählen in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, ebenso essentielle Fettsäuren und Aminosäuren. In relativ niedrigen Dosen erhalten sie unsere Gesundheit, in höheren Dosen können sie Krankheiten verhindern bzw. die Vorraussetzung für Gesundheit schaffen.
Inzwischen hat diese Erkenntnis unter dem Begriff "orthomolekulare Medizin" immer mehr Verbreitung gefunden. Das Wort kommt aus dem Griechischen: "orthos" heißt soviel wie "richtig", und "molekular" bedeutet: Moleküle als kleinste Bausteine von Substanzen. "Orthomolekulare Medizin" ist also eine Therapie mit den richtigen Molekülen in den richtigen Mengen. Allein in Deutschland arbeiten bereits zahlreiche Ärzte und Heilpraktiker und sogar einige Kliniken mit diesem Therapieansatz.
Inzwischen wissen wir, dass ca. 80% aller Gesundheitsstörungen auf Fehl- bzw. Mangelernährung zurückzuführen sind, d.h. 8 von 10 Menschen sind ernährungsbedingt krank. Vitamin- und Mineralstoffmangel sind mit die häufigsten Gründe, daher ist die Zufuhr von zusätzlichen Nährstoffen lebensnotwendig geworden. Trotz übervoller Teller besteht hierzulande ein bedrohlicher Mangel an den unverzichtbaren Nährstoffen. Das hat seine Gründe nicht nur in Eßgewohnheiten, sonder auch in Anbau, Transport, Lagerung und Zubereitung unserer Nahrungsmittel. Zusätzlich haben die meisten Menschen heute auch einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen, sei es durch Schadstoffbelastung (z.B. Rauchen, Alkohol oder Umweltgifte!), Medikamentenkonsum oder einfach Stress.
Falsch wäre es allerdings, wahllos und ohne Beratung Vitalstoffe einzunehmen. Denn die richtige Auswahl und Dosierung ist entscheidend. Das häufige Geschrei über die Überdosierung ist meines Erachtens allerdings übertrieben - mit wenigen Ausnahmen -, denn die Gefahr einer Unterversorgung ist heutzutage bedeutend größer als die der Überdosierung.
Leider machen viele Menschen den Fehler, nach kurzfristiger Einnahme von Vitalstoffen aufzugeben. Doch was man über Jahre versäumt hat, kann man nicht in einem Monat ausgleichen.
Durch immer mehr Einsparungen seitens der gesetzlichen Krankenkassen, werden wir immer mehr gezwungen sein, Eigenverantwortung - in Form von Vorsorge - zu übernehmen. Hier ist die Zufuhr von Vitalstoffen als Nahrungsergänzung der erste und wichtigste Schritt.